Köhlers Jahresprojekt 2015/16 Wir weben einen Wollstoff im Gewichtswebstuhl mit selbstgesponnener Wolle

Wenn man sich länger in der Mittelalterszene aufhält setzt man sich früher oder später mit Stoffen und Gewand selber nähen auseinander. Der erste Punkt wo ich zum grübeln kam war, als ich mit Knochen-nadeln in einem gekauften normalen Wollstoff versuchte zu nähen und die Naht aussah als wenn jemand mit einem Maschinengewehr eine Salve abgefeuert hätte.

Spätestens ab diesem Zeitpunkt befast man sich dann mit Stoffen und der Herstellung selbiger. Da die Köhlerhütte zu Kaltenberg ein nachbau der Handwerkerhäuser am oberen Point in Bobingen ist und dort die größte bayrische Ansammlung von Weberhäuser gefunden wurde, passt es natürlich, sich mit einem Gewichtswebstuhl auseinander zusetzen.

Die Auswahl ist groß da das Prinzip knapp  5000 Jahre verwendet wurde /wird.

Im Beiheft 38 2001 Experimentelle Archäologie fand ich einen Bericht über den Nachbau des Prachtmantel s aus dem Vehnemoor. Ab hier kommt dann der Name „Karl Schlabow“ ins Spiel.

Zwei Wochen intensives Lesen, und der Entschluss stand fest, wir weben einen weißen Wollstoff auf einem Gewichtswebstuhl nach Schlabow mit den einbau von Brettchen zum Kantenabschluss und einer Kette eingewoben in ein Band mit Brettchen gewebt.

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